Loading...

Nach schwitzen am Berg schwitzen im Spa

Skitourensafari Saoseo – Livigno, 20.-24.03.26

Ein Kurzurlaub mit frischem Pulverschnee, traumhaftem Wetter, italienischer Küche, geselligen Tichu-Abenden und etwas Entspannung zum Schluss – viel mehr braucht es kaum zum Glücklichsein. So lässt sich unsere fünftägige Skitourensafari wohl am besten zusammenfassen.

Tag 1

Unsere Reise führte uns vom Puschlav durchs Val da Camp nach Italien und, über mehrere Gipfel und Pässe, schliesslich bis nach Livigno. Der Auftakt erfolgte für die meisten frühmorgens um 6 Uhr am Bahnhof Bern – das Engadin will mit einer 4,5-stündigen Anreise erst verdient sein. Mit den ÖV gelangten wir nach Pontresina, von wo uns ein Privattaxi nach Sfazu am Berninapass brachte. Den Kaffee, auf den Michael bestanden hatte, hätte rückblickend eher weggelassen werden können – die kurvige Passstrasse sorgte auch ohne Koffein für ausreichend Aktivierung.

Nebst dem Koffein der starken Brühe liessen jedoch auch die Eindrücke im Val da Camp unsere Herzen bald schon höherschlagen. Der Aufstieg auf den Motal und die erste, leicht abenteuerliche Waldabfahrt im warmen Licht der Nachmittagssonne stimmten uns perfekt ein. Bald erreichten wir das Rifugio Saoseo, unsere Unterkunft für die ersten zwei Nächte. Bei Apéro und einer ersten Tichu-Runde genossen wir den gelungenen Start in die Tour.

Tag 2

Am zweiten Tag führte uns unsere Route bei zunächst bedecktem Himmel auf den Piz Ursera. Zwischenzeitliche Aufhellungen brachten uns ins Schwitzen, bevor sich die Wolken beim ausgesetzten Gipfelanstieg wieder verdichteten. Die stille Bergwelt und die entspannte Rückkehr zur Hütte – inklusive Sonnenterrasse – machten den Tag dennoch rundum gelungen.

Tag 3

Der dritte Tag markierte den Übergang ins Val Viola. Mit vollen Rucksäcken zogen wir durch die winterliche Landschaft, begleitet von einer zauberhaften Morgenstimmung: frischer Neuschnee auf den Lärchen, erste Sonnenstrahlen und wohltuende Ruhe. Über den Piz Cunfin überschritten wir die Landesgrenze nach Italien. Dank einer gut angelegten Spur erreichten wir den Gipfel zügig – und wurden mit einer nordseitigen Traumabfahrt in perfektem Pulver belohnt. So gut, dass wir uns kurzerhand für einen zweiten kurzen Aufstieg entschieden, um den Schnee nochmals auszukosten. Ein rundum magischer Tag, der uns schliesslich zurück zum italienischen Rifugio Federico führte.

Die kleine italienische Hütte überzeugt mit seinem gemütlichen Ambiente. Trotz gelegentlich belegtem Ofensofa durch eine bayrische Tourengruppe, genossen wir die heimelige Atmosphäre und wurden vom Küchenteam mit feinen italienischen Spezialitäten verwöhnt.

Tag 4

Am vierten Tag ging es bei erneut bestem Wetter talauswärts und über den Passo della Vallaccia Richtung Foscagno. Unser Tagesziel, das Hotel Interalpen, bot einen willkommenen Kontrast zum Hüttenleben: weiche Betten, Spa und ein mehrgängiges Abendessen – ein Luxus, den wir alle gerne annahmen.

Tag 5

Der letzte Tag begrüsste uns nochmals mit strahlendem Sonnenschein. Ein letzter Gipfel, gefolgt von einer abwechslungsreichen Abfahrt – teils hart, teils sulzig – leitete das Finale ein. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichten wir das Skigebiet von Livigno und genossen eine letzte, schwungvolle Abfahrt ins Tal. Dort endete unsere Tour und damit auch diese rundum gelungene und abwechslungsreiche Tourenwoche.

/ | Leave a comment

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

To top