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Kurven – fliegen – fahren über die Schrattenfluh

FABE Skitourenwochenende, 14./15. Februar 2026 – Schrattenfluh

Noch die 100 Sachen packen, die Kleider bereitlegen und ab ins Bett. Morgen geht es los ins Skitourenwochenende bei der Schrattenfluh. Finn 9 Jahre und ich, seine Mama, wir sind aufgeregt & voller Vorfreude. Es wird unsere zweite Skitour mit dem SAC Bern sein.

Treffpunkt Bern, bringt uns der ÖV bis nach Sörenberg im hintersten Entlebuch. Wir bangen ab dem Schnee, in Bern hat es noch geregnet. Doch als wir unsere Skis rüsten, unsere LVS anziehen und piepsend an Micael vorbeilaufen, schneit es leise und wir sind zuversichtlich den Aufstieg mit Pulverschnee belohnt zu bekommen.

Nach 3 Stunden gemächlichem Aufstieg durch Wald und Wiesen und ausreichend Rast zum Zmittag, erreichen wir die Hütte.  Dort stellen wir uns verschiedenen Herausforderungen, eine Gruppe macht sich mit leichtem Gepäck weiter auf den Weg Richtung Schibegütsch, die Kinder üben sich in LVS-Suche, bauen Iglus und andere geniessen die Ofenbank.

Zum Apero treffen wir uns alle in der kleinen Stube, es wird langsam angenehm warm, schier tropisch feucht und die Wäscheleine scheint an ihrer Strapaziergrenze.

Rundum zufrieden und fein bekocht legen wir uns langsam schlafen, voller Neugier wieviel Schnee es noch geben wird über Nacht. In zwei Schlafsäcke verpuppt, werde ich Morgen wohl als Schmetterling erwachen. Dem wäre es aber zu kalt und die Abfahrt würde er auch verpassen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück von Martina und Sämi (die Züpfe war auch dieses Jahr dabei) rüsten wir uns für den Tag, putzen die Hütte und stehen punkt 10 auf den Skis bereit.

Es folgt ein nebliger Aufstieg durch frischen Pulverschnee, eine Gruppe macht sich nochmals auf den Weg Richtung Schibegütsch, die andere Gruppe wird souverän von Sämi durch den dicken Nebel, an allen Karstlöchern vorbei auf den Hengst gelotst.

Kurz vor dem Ziel lichtet sich der Hochnebel und ein wunderschönes Bergpanorama von den Alpen, über das ganze Eismeer eröffnet sich uns.

Wir sind beglückt und dankbar für die Sicht bei der Abfahrt. So ziehen wir bald los Richtung Tal, kurven an Karstlöchern vorbei, fliegen über Schanzen, fahren Slalom im Wald und Juchzen ab lauter Freude. Und siehe da, der Schnee über Nacht hat uns den Weg beschneit und wir fahren bis 50m vor die Bushaltestelle. Was wir uns am Vortag erwünscht haben, aber kaum erhofft.

So geht ein wunderschönes, zufriedenes Wochenende vorbei. Es hat Spass gemacht mit euch. Vielen Dank an die drei Leiter*innen!

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