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Anekdoten von der Trifthütten-Baustelle

Die Bauarbeiten so hoch in den Bergen sind auch für die Baufirmen sowohl Herausforderung als auch Abenteuer.

Hier einige Auszüge aus dem Triftblitz, einer Dokumentation der Burn Spezialbau AG über die Arbeiten.

Auch Bagger müssen mit dem Heli transportiert werden

Damit der Super Puma mit dem Bagger fliegen kann, musste das Gewicht der Baumaschine angepasst werden. Im Werkhof wurde der Bagger «abgespeckt». Unter anderem wurde der Arm abmontiert. Vor Baubeginn auf der Baustelle muss der Bagger vor Ort wieder einsatzbereit gemacht werden, das bedeutet, dass alles Werkzeug und jede abmontierte Schraube mit ins Trift muss.

An Mauern die Zähne ausbeissen

Das Dach ist weg und nun geht es an den Abbruch der dicken, soliden Steinmauern.
An diesen Mauern beissen wir uns wortwörtlich die Zähne aus. Die grossen Steine werden beiseite gelegt, damit wir sie im Neubau wieder verwenden können. Die Betonresten werden mit einem Brecher vor Ort zerkleinert, so kann das gewonnene Kies wieder verwendet werden.

Über den Tellerrand hinaus

Die Berner Oberländer sind ja bekanntlich sehr weltoffen und lieben es, auch die Küche anderer Länder kennen zu lernen. Genau dies können unsere Männer nun im Trift. Unser Mitarbeiter Serhii kommt aus der Ukraine und ist im Moment der Koch vor Ort. Beim Einkauf der Lebensmittel sind wir schon etwas irritiert über den Einkaufszettel – aber was solls, was gewünscht wird, wird gekauft: Linsen, Bulgur, viele Zwiebeln, Knochlauch und immer wieder in grossen Mengen Eier. Serhii kocht anders, aber alle sind sich einig: Serhii kocht richtig gut!

Aufrichte!

Freude herrscht, am Freitag, 19. September ist aufgerichtet und die neue Trifthütte ist unter Dach!
Und was für ein Zufall, dank einem Blick auf die Webcam zur richtigen Zeit, kann der Freudenmoment auch im Büro live miterlebt werden (der Fotograf wird beim Fotografieren fotografiert… ) Für die nächste Woche so schlecht, dass der Samstag genutzt wird, um die Dachfolie zu montieren. Bei Föhnsturm wird die Folie angebracht und nicht nur wegen dem Sturm wird es ab und zu etwas laut auf der Baustelle. Die Männer sind müde und dementsprechend ist die Stimmung etwas angespannt…

Duschphilosophie

Das Wohlergehen unserer Mitarbeiter vor Ort ist uns wichtig. Bereits beim Erstellen der provisorischen Unterkunft haben wir eine Toilette angebaut, welche direkt von der Unterkunft aus betreten werden kann. Eigentlich fast ein wenig Luxus. Damit aber auch die Körperhygiene nicht zu kurz kommt, haben wir etwas später auch eine Dusche
installiert. Diese wird auch benutzt, ehrlichwerweise eher nur ab und zu. Einzelne Männer sind davon überzeugt, dass man (Mann) ohnehin auf dieser Höhe nicht mehr schwitzt und die tägliche Katzenwäsche völlig ausreicht.
Unser bodenständiges Chrigi hat aber einmal sehr sinnreich bemerkt, dass es viel einfacher war, bevor die Dusche installiert war. Denn damals konnten Alle nicht duschen. Nun sei es leider anders und man komme nur mit Katzenwäsche etwas in Zugzwang…


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