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3 Tage Pulverschnee in den Fideriser Heubergen

Skitourenwochenende vom 30.1.-1.2.2026

Unser Tourenwochenende startete am Freitagmorgen um 7h30 am Bahnhof in Bern. Während einige bereits über Schneebedingungen diskutierten, mussten andere beim Umstieg in Landquart auf dem Perron noch ihre letzte Videokonferenz abschliessen. Spätestens auf der abenteuerlichen Busfahrt auf dem Schlittelweg Richtung Fideriser Heuberge waren dann alle voller Vorfreude auf die bevorstehenden drei Tage. Nach kurzem Checkin in der Unterkunft ging es bei leichtem Schneetreiben direkt auf die erste Tour Richtung Glattwang (2376m). Schon bald zeigte sich, dass uns – für Einige das erste Mal in diesem Winter – wunderschöner Pulverschnee erwartete. Oben angekommen, freuten wir uns bei aufkommendem Sonnenschein auf die bevorstehende Abfahrt, als plötzlich alle nur noch in eine Richtung starrten. Einer unserer Skis hat sich zu wohl zu fest auf die Abfahrt gefreut und ist selbständig in ein Tobel runtergedonnert. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte, dass dieser dort wohl für immer verloren ist und so mussten wir uns mit einem Ski weniger auf die Abfahrt machen. Während also die meisten den wunderschönen Pulverschnee auf der Abfahrt geniessen konnten, kurvte die tapfere Besitzerin von nur noch einem Ski auch mit diesem souverän zurück zur Unterkunft.

Beim ausserordentlich kompetenten Skishop („was ist eine Pin-Bindung?“) in der Unterkunft konnten wir unsere Ausrüstung zum Glück wieder komplettieren und so machten wir uns am zweiten Tag bei Sonnenschein und fast schon kitschigen Bedingungen auf den Weg zum Mattjisch Horn (2461m). Von dort ging es in erneut wunderschönem Pulver hinunter zum Skihaus Casanna. Auf der Sonnenterrasse stärkten wir uns beim Gämsen-Beobachten mit Rivella und Nussgipfel, bevor wir uns wieder auf den Aufstieg zum Strassberger Fürggli machten und von dort dem Sonnenuntergang entgegen zurück in die Heuberge runterpulverten. Dort vertrieben wir uns den Abend nach dem Pilzrisotto mit einigen Runden «Frantic».

Am dritten Tag stiegen wir auf die Gräberegg (2275m) auf und fuhren von dort in die Malanser Tarnutz runter, wo wir auch am dritten Tag noch frische Spuren in wunderbaren Pulverschnee ziehen konnten. Dann ging es zurück in die Heuberge und von dort teils auf dem Schlittelweg und teils durch Feld und Wald bis hinunter nach Fideris. Vollgetankt mit Glückshormonen fuhren wir mit Postauto (mit Ausblick auf die Prättigauer Blechlawine) und Zug (mit Ausblick auf den Vollmond über dem Zürichsee) zurück nach Bern.

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