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Von Gipfel-Täuschung bis Jauchzer-Marathon

Pulverrausch, Gipfel und Abenteuer: Reko-Weekend Arolla für Tourenleitende, 31. Januar bis 1. Februar 2026

Stellt euch vor: Zwanzig Tourenleitende der SAC Sektion Bern, hungrig nach neuen Touren, stürmen am 31. Januar bis 1. Februar 2026 ins Wallis-Val d’Arolla. Das Briefing? „Selbst planen, selbst entscheiden – und grinsen!“. Eine Hotel-Insolvenz droht kurz vor Anreise wie ein Lawinenabbruch – doch Superkräfte wurden aktiviert: umgebucht ins Edelweiss in Arolla. Der Wettergott grinst: Blaue Lüfte statt trüber Prognosen, Glitzerschnee knistert unter den Skiern, Viertausender lauern verlockend. Arolla, du ziehst uns rein!

Samstag: Gipfel-Täuschung und Heli-Thriller

Die Sonne küsst La Coutaz, als Gruppe 1 die defensive Variante anstrebt: Palantse de la Cretta, 1’140 Höhenmeter: Wenig Schnee unten, doch höher wird’s pudrig. Walliser Tipp: Falsche Gipfelkreuze mit Kreuzen trollen gnadenlos – „Noch 50 Meter!“ – doch sind es dann doch deren 200! Oben explodiert das Panorama: Die Dent Blanche thront, Gletscher glitzern, Schweiss vergisst man instant. Pause mit Plausch, dann los: Südost-Quere, unverspurter Pulver lockt Freudenschreie raus – „Mehr geht nicht!“. Doch Arolla beisst zurück: Ski bleiben im Schnee stecken, Sturz – Knöchel knackt! Mit der Rega-App und Air-Glaciers, einem 30m-Seil ist die Verletzte schnell geborgen, ab nach Sion – das Röntgen zeigt den Bruch – Saison leider vorbei.

Parallel die andere Gruppe 2: Überschreitung des La Cassorte via Glacier des Ignes. Der Aufstieg testet erstmals Nerven, das Panorama frisst die Blicke („Die Grossen des Wallis!“). Dann der Fussabstieg: Teils mit Fixseil, teils mit Pickel, Konzentration hoch. Belohnung? Pulver-Abfahrt pur, Abstände sind grosszügig wegen der angespannten Lawinensituation, dann zweiter Übergang – nochmal Pow-Pow bis Arolla! Ein Teil der Gipfelcrew dreht um und geht ins ins Skigebiet.

Abend in Arolla: Nachtessen im Restaurant Glacier, Stories fliegen – „Pow oder Heli?“ Ein Lachen und Grinsen bis zu später Stunde.

Sonntag: Lift-Zauber und Jauchzer-Marathon

Ausschlafen wie Profis (Frühstück erst um 8 Uhr!), danach Tellerlift-Duell: Historisch quietscht und rattert er, Balance wie auf einer Slackline – „Nicht umkippen!“.

Gruppe 1 greift ambitioniert die La Cassorte-Überschreitung an plus dem Mont des Ritses und Abfahrt nach La Gouille. Mit dem Lift hoch und einer perfekten Spur zum NW-Couloir. Der Blick vom Cassorte raubt den Atem: Gletscher, Felsen, Endlos. Das Fixseil hilft, dann ein 45 Grad steiler Hang: Pulver meisterbar, Jauchzer hallen! Direkter Anstieg Cabane Aiguilles Rouges? Nope, sicher untenrum. Zeitdruck: Mont d’Etoile zu weit, pivot zu dem Mont des Ritses. Split: Team „Chill“ chillt, „Stress“ jagt zum Bus. Sonne weg, Kälte beisst – plötzlich geben alle Gas! Wald-Achterbahn, Bremsen sparen, La Gouille-Triumph – der frühere Bus wird erreicht.

Gruppe 2 zaubert Vielfalt: Pas de Chèvres (Cab. De Dix und den Mont Blanc de Cheillon und die Pigne d’Arolla immer im Visier, Gletscher-Blick, Viertausender-Ideen explodieren), auf die Monts Rouges, Nordabfahrt am Petit Mont Rouge, auf zur Col de la Forclette und über Pragra nach Arolla. Ein Märchenwald aus Glitzer, der Aufstieg brachte Herzklopfen pur. Die Lawinenlage war angespannt – verlockendes Couloir? Bewusst Nein! Stattdessen Abfahrt «Exhibitionnistes»: Unverspurter Pulver, Juchzer-Kaskade, reines Vergnügen. Zum Schluss Kaffee&Kuchen in Arolla: „Perfektes Gebiet, Traumwetter, Teamgeist SAC Bern TL unschlagbar!“

Zwei Tage, bester Schnee der Saison, neues Revier gecheckt, Kontakte geknüpft – unbezahlbar!

Ein herzliches und riesiges Dankeschön an alle Tourenleitenden für das Engagement beim Reko-Weekend, die Planung, Leitung und den Mut – auf viele weitere Pulver-Abenteuer auf Touren in Arolla!

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