
SAC Bern an den Berner Nachhaltigkeitstagen 2025
Das Ressort Umwelt des SAC Bern war mit einem Stand am Eröffnungsfest am 6. September präsent.
Jeweils im Spätsommer steht die Stadt Bern zwei Wochen lang im Zeichen der Nachhaltigkeit. Den Auftakt bildete das Eröffnungsfest am Samstag, 06.09.25 auf dem autofreien Bahnhofplatz mit diversen Inspirationen, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten können. Dort konnten wir an prominenter Lage am Eck des Generationenhauses unseren Stand präsentieren.

Vorausgegangen waren Diskussionen in unserer Gruppe, was Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit SAC, Bergsport für uns bedeutet und beinhaltet. Dass der Bergsport keinen Nachhaltigkeits-Heiligenschein trägt, war uns bewusst. Es gibt viele Problembereiche, wie das Umweltbelastende der SAC-Hütten mit den emissionsreichen Helikopter-Transporten, den Hütten-Toiletteninhalten, die entsorgt werden müssen, Wildruhezonen, die nicht genügend geschützt werden können, Anfahrtswege mit PW statt öV, hochgiftige Bergsportbekleidung, die nicht umweltfreundlich recycelt werden kann, etc.
Wir einigten uns darauf, auf Lösungen hinzuweisen, wer/wo/wie einen Beitrag zum nachhaltigeren Bergsport leisten kann, wozu viele Aspekte gehören, da es nicht das «eine, grosse Zauber-Heilmittel» gibt. Simon kam die zündende Idee eines Nachhaltigkeits-Glücksrades: am Glücksrad drehen, sich eine Zahl schnappen und auf der passenden der 18 Karten einen Aspekt des nachhaltigen Bergsports entdecken. Ein wunderschönes, von Annika gestaltetes Plakat auf unserem Standtisch zeigte die verschiedenen Wegstationen einer Bergtour auf, wo Nachhaltigkeit möglich ist = von der Planung der Tour zum Anfahrtsweg bis zum Gipfel bzw. zum Erreichen der Hütte.
- Stoppte das Nachhaltigkeitsrad z.B. bei der 1, konnten auf der Karte Nr. 1 Infos zum Alpentaxi entdeckt werden.
- Die 2 wies auf den Alpin-Flohmi hin, wo Kleider statt im Schrank zu vereinsamen neue Bergsportlerinnen finden.
- Die 11 war sehr beliebt bei den Kindern, da sie die natürliche Zersetzung verschiedener Materialien aufzeigte: wie z.B. eine achtlos weggeworfene Plastikflasche, die 400 Jahre benötigt, bis sie ganz zersetzt ist.

Viele Flaneurinnen reihten sich ein in die Warteschlange, um ihr Glück beim Drehen des Rades zu versuchen und über das Entdeckte zu diskutieren. Gross und Klein, Alt und Jung, von Mini-Alpinisten bis zu Profi-Gipfelstürmerinnen wollte jeder mal kurbeln und uns mit leuchtenden Augen ihre Bergerlebnisse erzählen. Am Ende des Tages waren wir von den vielen Gesprächen erschöpft, jedoch auch bereichert und zufrieden wie nach einer schönen aber anstrengenden Bergtour.ns mit leuchtenden Augen ihre Bergerlebnisse erzählen. Am Ende des Tages waren wir von den vielen Gesprächen erschöpft, jedoch auch bereichert und zufrieden wie nach einer schönen, aber anstrengenden Bergtour.
Ressort Umwelt: Annika, Simon, Anne, Ulrike, Anna
Bericht: Anna von Bergen
Fotos: Annika, Ulrike
Benno Steiner
says:Danke vielmals für euren augenöffnenden Stand am Eröffnungsfest. Nachhaltigkeit in den Bergen und der Freizeit waren bisher noch nicht vertreten am Eröffnungsfest der Nachhaltigkeitstage.
Für das OK.
Benno.