
1/4 Heliflug und jede Menge CO2 eingespart
Die traditionelle Hüttenversorgungswanderung auf die Gspaltenhornhütte, organisiert vom Ressort Umwelt des SAC Bern, hat nicht nur 187 kg Ware auf die Hütte gebracht, sondern bescherte den 28 Teilnehmenden auch eine lohnenswerte Tagestour.
Der Grossteil der Wanderschaft traf sich in Bern, wo die Reise mit Zug und Postauto begann. Beim Dorfladen Kiental wurde der erste Teil an Lebensmitteln ins Postauto eingeladen. Unser Ziel mit dem Postauto war das Kurhaus Griesalp – Endstation der legendär steilsten Postauto-Strecke Europas. Schon diese Strecke ist ein Erlebnis. Bei einer Steigung von 28% fährt das Postauto durch schmale Haarnadelkurven die schmale Einbahnstrecke hoch. Millimetergenaue Fahrtechnik ist erfordert!
Mit dem ersten Teil des Proviants im Rucksack begleitete uns wunderbares Morgenglück auf dem Weg via Bundstäg zur Alp Bürgli. Der Anstieg führte uns über saftig-grüne Alpweiden zur Alphütte Gamchi, wo wir den zweiten Teil unserer Verpflegung (Käse und Sirup) einluden.
Entlang des reizvollen Moränenwegs, vorbei an Felsstufen und Gletscherbrücken, führte uns der Pfad stetig höher zur Gspaltenhornhütte (2 455 m). An der Weggabelung am Punkt 2106 erhielten wir eine kurze Erklärung zum schwindenden Gletscher von Mitgliedern des Ressorts Umwelt. Die Route verlangte Trittsicherheit und Kondition, war jedoch technisch gut machbar.
Oben erwartete uns das Hüttenteam Monika und Thomas mit einer leckeren vegetarischen Suppe, herzhaftem Brot, Tee und Wasser – welch herrlicher Genuss nach 187 kg Material, das wir emporgetragen hatten!
Unterwegs auf dem Rückweg bereicherte uns Erika (danke, Erika!) mit spannenden Einblicken in die lokale Pflanzenwelt – die Alpenblumen blieben uns in Erinnerung.
Der Abstieg führte uns nochmal an der Alphütte Gamchi vorbei, wo wir ein Stück feinen Gamchi-Alpkäse als Dank vom Ressort Umwelt erhielten – ein würdiger Abschluss!
Die herrlichen Ausblicke und das traumhafte Wetter machten diese Tour unvergesslich.
Ein grosses Danke an die Tourenleitenden sowie Mitwirkenden aus dem Ressort Umwelt für die Leitung, Motivation und Sicherheit.
Tourenleitende: Daniel Keller, Martin Sedlmayer, Corinne Ott
Tourenbericht: Sophie Steinke, Ulrike Michiels
Fotos: Ulrike Michiels, Monika Schmidlin, Susanne Keller

