
Gemmi-Passage – Kunst am Berg
Ausstellung am Gemmipass vom 6. Juli bis 12. Oktober 2025
Die SAC-Kunstausstellung «Passage» am Gemmipass zeigt vom 6. Juli bis 12. Oktober 2025 ortsspezifische Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern entlang eines Wanderweges von der Lämmerenhütte bis zur Bergstation Sunnbüel. Die Ausstellung verbindet Alpingeschichte, Natur und zeitgenössische Kunst und thematisiert das Verhältnis des Menschen zur Natur.
Der Schweizer Alpen-Club (SAC) lädt vom 6. Juli bis 12. Oktober 2025 zur aussergewöhnlichen Kunstausstellung «Passage» am Gemmipass ein. Entlang des historischen Übergangs zwischen Leukerbad und Kandersteg präsentieren 13 Künstlerinnen und Künstler – überwiegend aus Bern und dem Wallis – ihre ortsspezifischen Werke inmitten der beeindruckenden Alpenlandschaft.




Die Ausstellung, kuratiert von Beate Engel und Peter Erismann, verbindet Alpingeschichte, Naturerlebnis und zeitgenössische Kunst. Die Kunstwerke, die auf dem rund dreistündigen Wanderweg von der Lämmerenhütte SAC zum Daubensee, über das Berggasthaus Schwarenbach bis zur Bergstation Sunnbüel frei zugänglich sind, laden zum Staunen, Nachdenken und Erleben mit allen Sinnen ein.
Tourenvorschläge:
Walo Schmid
says:Mich stört es sehr wenn der SAC Geld ausgibt für solche Projekte und dann ständig jammert wegen den Hüttenkosten. Viel schöner ist die unberührte Natur ohne sog. Kunst.
Ursula Wyss
says:Sinn oder Unsinn und was ist Kunst? Darüber kann man sich streiten. Um dieser Frage nachzugehen habe ich mir – im August – zwei Tage Zeit genommen, mit einer Übernachtung in der Winteregghütte SAC Biel. Eben, Sinn der Unsinn? Eine Fichte bei der Spittelmatte fällen und sie dann mit dem Helikopter am Daubensee auf eine Sandbank legen? Oder -Kühe aus dem Kosovo, die 1999 und 2000 nach Prista geschickt wurden, um die Viehwirtschaft in Kosovo wieder aufzubauen auf Fotos zeigen? Verschiedene grossformatige Fotos zeigen die Tiere – gemeinsam mit dem friedlich weidenden Simmentaler Fleckvieh auf einer Weide.
Eine Grundfinanzierung von Fr. 150’000.- kommt vom SAC für die Verantwortlichen, um das Gross-Projekt realisieren zu können. Weitere Fr. 200’000.- kamen auf eine andere Art zusammen. Was ich total daneben finde, ist die Tatsache, dass das gesamte Material per Helikopter auf die Gemmi geflogen wurde und zurück muss es ja auch wieder. Wie verhält sich dies mit dem CO2 Thema, welches ja auch für den SAC eine Aufgabe ist?
Redaktion SAC Bern
says:Quelle der Zahlen im Beitrag: Berner Zeitung (Anm. d. Redaktion in Absprache mit Ursula Wyss).
Biolaser
says:Mega Gschicht: Kunst am Berg – genau das brucht d’Gemmiregion. Wenn mer dur d’Alpe wandert und plötzlich über d’Geschicht vom Pass, über Natur, Mensch und Heimat nachdenkt, statt nume Panorama z’bewundere, denn gseht mer: Berg und Kunst ghöred zäme. Die Ausstellung verbindet d’Höchi vom Naturerlebnis mit de Tiefe vo Kultur – und macht de Berg zum Raum, wo mer nöd nume lüt, sondern au spürt und reflektiert. Das zeigt, dass d’Berge nid nur schön sind – sondern e Verantwortung und e Erbe. Bravo SAC und alli Künstler:innen, wo das möglich mache!