
Blauer Himmel, Gipfelglück und ein Sprung ins kalte Nass
Hochtour auf das Wildhorn 28.–29. Juni 2025
Am Samstagmorgen ging es gemütlich los: Treffpunkt war um 8.30 Uhr am Bahnhof Bern – nicht gerade alpinfrüh, aber dafür umso entspannter. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir Richtung Iffigenalp, wo der Aufstieg zur Wildhornhütte auf uns wartete.
Der Weg hinauf zur Hütte (2302 m) verlief zügig – in rund zweieinhalb Stunden waren wir oben. Darin inkludiert, noch eine längere Pause am Iffigsee, wo bereits die Idee aufkam: «Da springen wir morgen beim Abstieg rein!»
Oben an der Hütte gönnten wir uns eine Verschnaufpause, Lager einrichten und danach noch Trockenübung: Seiltechnik auffrischen und kurz den Ablauf für den nächsten Tag durchgehen. Für mehrere war es die erste Hochtour der Saison – da schadet eine kleine mentale Aufwärmrunde definitiv nicht.
Am Sonntag hiess es dann Zmittag gibt’s am Gipfel: Um 5.30 Uhr starteten wir im ersten Morgenlicht. Wir waren nicht allein – neben unserer Sechsergruppe waren noch einige andere unterwegs, inklusive zwei grösserer Gruppen, die ebenfalls die Normalroute unter die Steigeisen nahmen.
Der Aufstieg aufs Wildhorn (3250 m) verlief wie am Schnürchen. Nach gut 3,5 Stunden standen wir oben – bei «grande blue» und mit einem Panorama, das vom Berner Oberland bis tief ins Wallis reichte.
Beim Abstieg folgte dann das, was schon am Vortag geplant worden war: der Sprung in den Iffigsee. Kalt? Sicher. Bereut? Keine Sekunde. Danach noch ein rascher Weitermarsch zur Iffigenalp und ab ins proppenvolle Postauto – zurück nach Bern.
Fazit: Eine Tour, wie man sie sich wünscht: bestes Wetter, tolle Stimmung in der Gruppe, ein sicherer Gipfelerfolg und sogar ein kleiner Wellness-Moment im Iffigsee. Was will man mehr? Merci an alle Beteiligten!
Tourenleitung: Madeleine Müller
Teilnehmende: Franziska von Gunten, Juliana Ulrich, Manuel Insberg, Mareike Scherer, Tanja Thomsen
Fotos und Bericht: Manuel Insberg




