«18. Februar 2012 Arnihaaggen statt Bortelhorn »

 

 

 
Am Morgen trafen wir uns nicht sehr früh am Bahnhof Bern. Von dort aus ging es mit Zug und Bus nach Sörenberg. Es war herrlich schönes Wetter. Von der Talstation der Rothornseilbahn wollten wir losmarschieren, zuerst im flachen Tal nach hinten und dann nach links Richtung Gipfel. Doch beim Fellmontieren bemerkt plötzlich einer, dass er nur ein Steigfell dabei hat. Dreimal darf man raten wer jetzt den Tourenbericht schreibt. Zurück ins Dorf und zum nächsten Sportgeschäft fuhr nur der Skibus und das nur alle halbe Stunde. Da kam plötzlich ein Polizeiauto auf Patrouille vorbei und nahm uns freundlicherweise mit. Nicht nur, dass sie uns ins Dorf zurück fuhren, nein sie warteten auch noch vor dem Sportgeschäft um uns wieder zur Station zu bringen. Die Polizei, mein Freund und Helfer, rettete mir den Tag. Im Sportgeschäft gaben sie mir dann ein Fell und stellten es mir netterweise Gratis zur Verfügung. Zurück bei der Station machten wir uns (Pascal und Leo) bereit, bastelten das Ersatzfell fest und gingen dem bereits vorgegangenen Rest der Gruppe, während sich die netten Herren Polizisten wieder auf Patrouille begaben. Nachdem wir den Bach überquert hatten und Richtung Gipfel anstiegen, holten wir die Gruppe bei der ersten Rast auf Höhe der Baumgrenze ein. Von da an ging es über eine Ebene und dann mit Abständen durch steileres Gelände nach oben. Oben angelangt genossen wir die herrliche Aussicht. Nach einer Weile machten wir uns wieder an die Abfahrt. Bis auf die Ebene runter hielten wir wieder Abstände. Der Schnee war super!!! Die Abfahrt ein riesen Spass. Auf der Ebene mussten dann angeschoben werden und später weiter unten noch einmal. Auf einem Weg fuhren wir fröhlich runter bis zur Station. Dort genehmigten wir uns etwas zu trinken aus dem Automaten. Dann kam der Bus. In Sörenberg während dem Umsteigen musste ich noch schnell zum Sportgeschäft rennen, um das Fell zurück zu geben, dann das ganze retour zum Bus, der nur noch auf mich wartete. Von da an ging es gemütlich mit dem öV nach Hause. Bis auf die eine Kleinigkeit war es ein super Tag.
Danke!
Bericht: Pascal