«21.-24. Mai 2009 Üffahrt in Traversella»

 

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Früh morgens traf man sich auf dem Helvetiaplatz, was für die Meisten kein Problem war, da YB am Vortag sowieso verloren hatte. Mit dem Bus und einem Auto trafen wir um die Mittagszeit in Traversella ein. Nach einem 40 minütigem Aufstieg, mitten im Wald, erreichten wir die Hütte. Sie war recht gross mit grossem Umschwung und umgeben von Blumen. Den Fluss vom Tal hörte man im Hintergrund rauschen, und das Auge reichte bis ins grosse Landesinnere von Italien.
Am Nachmittag wurde fleissig geklettert womit wir am Abend von der besten Polenta der Welt belohnt wurden. Erschöpft und voller Erwartungen auf den nächsten Tag schliefen wir in italienischer Luft ein.

Geweckt wurden wir von Vogelgezwitscher und den ersten Sonnenstrahlen. Wir kletterten den ganzen Tag an den wunderschönen Felsen, die für jeden etwas boten. Eine Abkühlung am Brunnen oder unter der Dusche war obligatorisch, sowie die Kletterfinken draussen lassen. Eine passende Stelle zu finden, um das Band zum sluckern zu spannen, war nicht so einfach. Dies erkannte der Einheimische sofort und bohrte uns ein Karabiner in die Mauer. Somit wurde am Abend noch gesluckert was auch für die Zuschauer amüsant war. Vor allem als ein Schwarzenburger so aus dem Nichts heraus seine Künste zeigte.

Der nächste Tag fing wieder mit Caffe Latte an, der von Gianni persönlich eingeschenkt wurde. Als der Yachtbesitzer den Caffe nach grossem Vorbild von Gianni einschenkte, wurde er von ihm als völlig stupid eingestuft. Der Hüttenbesitzer schaffte es am morgen schon unsere Lachmuskeln zu strapazieren.
Geklettert wurde wieder an einem neuen Ort mit unendlich vielen schönen Routen. Die Hitze erwärmte am Nachmittag den Felsen, somit suchte man gerne den kühlen Schatten unter den Bäumen auf.
Den letzte Abend schlossen wir mit einem Grappa unter dem Sternenhimmel ab.

Am Sonntag standen wir eine Stunde früher auf und kletterten noch in vollen Zügen mit wunden Händen die letzten Routen.
Gegen Mittag traf man sich wieder in der Hütte und machte sich auf den Heimweg. Ohne Zwischenfälle erreichten wir Bern mit tollen Erlebnissen.

Bericht: Julia