«4.-9. April 2004 Frühlingsskitourenwoche»

 

 

 
Wieder einmal war für die JO eine Teilbegehung der Berner Haute Ð Route geplant, doch auch diesmal meinte es das Wetter nicht gut, so dass sich wieder das Simplongebiet als geeignete Alternative anbot.

Die Gruppe bestand aus zwei Snowboardern, Michael Härter und Renato Jorio, zwei Skifahrern, Leo Philipp Heiniger und Lukas Roth, sowie Samuel Neuenschwander und Fred Wirth in der leitenden Funktion.

Beinahe planmässig startete unsere Woche mit dem Aufstieg zur Wildhornhütte, wo wir in der erste Nacht die einzigen Gäste waren. Dementsprechend wurden wir verwöhnt.

Nach unserer ersten Übernachtung im Fünfsternzimmer (inkl. Duvet und Klimaanlage) stiegen wir am Montag zum Wildhorn auf. Da sich das Wetter stark verbesserte, und der Schnee einfach ein "Tröimli" war, beschlossen wir während der Abfahrt, noch einen zweiten Aufstieg zu wagen.
Auch die zweite Abfahrt war wunderbar, und wir liessen uns danach vor der Hütte von der Sonne bräunen.

Beim Spagetti Ð Wettessen gegen die Küchenmannschaft versagten wir kläglich. Dafür lernten wir von der anderen Gruppe, welche an diesem Tag angereist war, dass man ab 18:00 nicht mehr verdauen kann, wir jungen Skitürler merkten davon allerdings nichts. Ausserdem hörten wir, dass man in einer SAC-Hütte eine Bettflasche benötigt, und dass sich dafür eine Thermosflasche bestens eignet. (Wir haben's nicht ausprobiert)

Unsere bösen Sprüche über die andere Gruppe nahmen noch zu, als Samuel am nächsten morgen seine Felle vermisste, und sie bei einem Mitglied der anderen Gruppe wiederfand. Wir waren uns einig: Solche Gäste wünschen wir keinem Bergführer!

Wir wissen noch jetzt nicht, ob Fred uns vor dieser Gruppe, oder vor dem Wetter in Sicherheit bringen wollte, jedenfalls zogen wir am Dienstag via Iffighorn in Richtung Simplon.

Unseren zweistündigen Aufenthalt in Brig verkürzten wir uns mit Fussballspielen auf dem Bahnhofplatz, und während der Busfahrt auf den Simplon verteilten wir Ostereier.

Im Simplon Hospiz wurden wir von schwebenden Mönchen bewirtet, und konnten am Donnerstag dank guten SchneeÐ und Wetterverhältnissen das Breithorn besteigen.

Das Breithorn war dann auch schon der letzte "Hoger" der von uns bestiegen wurde, denn am Freitagmorgen vertrieb uns das Wetter und 20 cm Neuschnee nach Hause.

Bericht: die Teilnehmer