«29. Mai - 1. Juni 2003 Traversella»

 

 

 
Am 29. Mai traf sich eine Gruppe der JO-Sektion Bern am Güterbahnhof. Mit einer kleinen Ausnahme schafften es alle pünktlich, nur Hänsel und Gretel (Namen von der Redaktion geändert), die sich im Stadtwald verirrten, fuhren mit dem Bus ins Neufeld und erreichten den Treffpunkt dementsprechend später.
Nach problemloser Fahrt über den St. Bernhard erreichten wir Traversella.
In der Hütte erwartete uns der Hüttenwart Gianni, der einerseits zuverlässige Lieferant von vorzüglicher italienischer Kost (richtig geraten, Pasta war ein Hauptbestandteil der Diners, denn Hochleistungssportler brauchen bekanntlich viele Kohlenhydrate) war, andererseits aber auch Garant für Spässe und gute Laune.

Da das Wetter, mit Ausnahme eines Abendgewitters, strahlend war (Dank an Petrus), konnten wir das Klettern an oft plattigen Felsen (der besonders unserer deutschen Freundin Grete Mühe bereitete) in vollen Zügen geniessen.

"Sprecht euch beim Klettern mit Namen an und beschränkt das "Geschnurr" aufs Wesentliche", eine wichtige Lektion unseres Leitwolfes Fred, die an alle gerichtet war, jedoch nicht alle gleichermassen erreichte. Dämpfte sich, sehr zur Zufriedenheit Freds, das "Gholei" in der Wand doch einmal, konnte man ein erstaunliches Phänomen beobachten: Sobald ein Gruppenmitglied zu pfeifen begann, nahm das Kollektiv die Melodie auf und führte sie fort.

Eine spezielle Genugtuung erlebte eine Vierergruppe, die das Vergnügen hatte, eine Route als erste zu besteigen. (Wir schlagen eine Änderung des Routennames zu "Don Philippo" vor.)

Nennenswerte körperliche Verletzungen blieben zum Glück aus und alle kamen nach einer heissen Fahrt unversehrt nach Hause. Einzig ein Teilnehmer leidet seither an psychischen Nachwirkungen, da er auf Grund eines leicht provokativen Aufdrucks auf seinem T-Shirt ("Yachtbesitzer") Opfer ständiger verbaler Attacken war.

Rückblickend wollen wir uns bei allen Leitern für diese tollen Tage bedanken. Wir sind überzeugt, dass man nächstes Jahr bestimmt einige bekannte Gesichter wieder sehen wird, denn es het gfägt u isch super gsii, kurz: QUANTO BELLO

Bericht Rahel und Simon, Bilder Fred Wirth