«Heroischer Alpinismus an den Aiguilles Dorées»

 

Klicke auf ein Bild, um im Album zu blättern.

 

 
(siehe Bericht bei den Bildern)

Alpinkletterwoche 2021



Heroischer Alpinismus****** 7a, 1 p.a. (6c obl.)



1. Seillänge - 4c
Der frühe Einstieg (in den Zug) ist wichtig. Die ersten Höhenmeter laufen wie am Schnürchen (Sessellift). Dann geht es weiter mit feuchtfröhlichem Kletterspass und dem ersten Kontakt mit dem Mont Blanc Granit.

2. Seillänge - 6b, 1 p.a. (5c) [Wegbau obligatorisch]
Weiter geht’s über die weisse Trient Platte. Absicherung so..so. Weiter über den Col de Plines und absteigen zur Schlüsselstelle an der Tür vom Bivouac de l'Envers des Dorées. Um die Schlüsselstelle zu knacken, brauchten es den p.a.-Gilbert. Welcher per Satellitentelefon benachrichtigt, prompt von der Air Glaciers eingeflogen wird. Diese Schlüsselstelle ermüdigte uns so sehr, dass wir es nur noch in den nahegelegenen Klettergarten schafften, wo uns der Regen jedoch nach schönen Routen wieder ins Biwak trieb.

3. Seillänge - 7a
Wir kamen weder vor, noch zurück, waren blockiert. Deswegen nutzten wir ein Wetterfenster um sieben mobile aber stabile Stände zu bauen.

4. Seillänge - 5c+ [Heroischer Alpinismus]
Das Wetter verfrachtete uns nach Patagonien. Von Schneeschauern und einigen Motivationssonnenstrahlen begleitet, kämpften wir uns genussvoll die Tajabone und die Dorées les ballades empor. Schneebänder kalte Zehen, nasse Risse, blutige, aber taube Finger und wiederholte Graupelschauer waren nur mit heroischem Alpinismus zu meistern.

5.Seillänge - 5a
Der erste T-Shirt Klettertag. Die erste Schwierigkeit, Biwak putzen und die zweite, Schneestampfen am Col de Plines waren schnell bewältigt. Danach genossen wir wunderschöne Klettereien am Plan d’arches bis zum Gipfel. Dann seilten wir uns 2000 Meter nach Hause ab.