«08.-14. April 2017 Kletterwoche Lecco»

 

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Der Gotthard gab uns die erste Gelegenheit für zwei Stunden die Finkli auszupacken. Als wir den Stau erfolgreich ausgebouldert hatten, kamen wir über die Grenze und machten sofort Bekanntschaft mit den italienischen Fahrkünsten und Verkehrsführungen. Am Ziel (Barzio) angekommen, versuchten wir unsere Ferienwohnung so einzurichten, dass alle 8 Platz hatten. Dabei entdeckten wir einige fragwürdige Auffälligkeiten (siehe Abbildung).

Am Tag darauf schliffen wir im herrlichen, rauen Kieselkalk an unserer Klettertechnik. Wieder einmal draussen zu klettern, bedarf für die meisten Gewöhnung. Bereits am zweiten Klettertag waren wir soweit, die längste Route am Zucco dell'Angelone zu klettern. Dabei erschienen uns die zwei Kletterführer erstaunlich wenig hilfreich. Eindrücklich wie wenig Information in zweimal 756,89 Gramm Topo enthalten ist.

Im Klettergarten Vaccarese projektierten wir harte Routen, um sie möglichst am selben Tag Rotpunkt zu klettern. Jeder Tag gestaltete sich komplett anders. Der Dito Dones erinnert an die Dolomiten: Ausgesetzter Mehrseillängen-Turm, senkrecht auf allen Seiten, rundum gespickt mit Griffen. Ein vertikales Henkelparadies.

Am letzten Klettertag kurvten wir mit unserem Kleinbus ans Ostufer des Comersees. Im stark versinterten Felsen überwiegen hier Seit- und Untergriffe. Weil es so heiss war, zogen wir die Badehosen an und kletterten unter anderem seilfrei wenige Meter über dem Wasser. Zum Abschluss des Lagers verwöhnten wir uns mit köstlicher, italienischer Pizza. Zu später Stunde öffnete der Besitzer der Gelaterie nebenan extra für uns noch einmal seinen Laden. Auch ohne Schlüssel fanden wir den Weg über das Baugerüst in unsere Wohnung im fünften Stock.

Auf der Rückfahrt hielten wir kurz in Cresciano, um an den vielen Gneisblöcken die letzten Kräfte zu mobilisieren

Dabei waren: Linus, Fabienne, Tim, Jonah, Silvan, Loris, Jil, Sacha